Ende der 80iger Jahre arbeitete ich mit Vera Birkenbihl und ihrem "Institut für gehirn gerechtes Arbeiten" zusammen. Wir entwickelten Methoden um irgendeinen Theoriestoff lebendig und anschaulich zu vermitteln. So entstanden und entstehen auch heute noch zahlreiche Eselsbrücken für das Unterrichten in der Erwachsenenbildung, nicht nur für Wassersportführerscheine.
Zuvor hatte ich als Schiffsführer im Mittelmeer gruppentherapeutische Segelfahrten für die Nervenheilanstalt der Pfalzklinik in Klingenmünster und für das „Heilpädagogische Jugendheim Anna Catharina zur See“ durchgeführt. Auch auf der „Reinwasser“ einem schwimmenden Chemielabor für Wasseranalysen lebte ich in den frühen 80igern als Schiffsführer auf Rhein, Neckar und Main.
Seit den 90igern werden meine Eselsbrücken und Gedächtnishilfen in den verschiedensten Seminaren (meist Segel- und Motorbootkurse) gerne lächelnd angenommen. Es macht einfach allen Spaß, Theorie einfacher und einprägsamer zu vermitteln, als Lehrbuchinhalte zu pauken.
Mit das Beste in den Wassersportkursen ist es, wenn unsere TeilnehmerInnen die als bekannt geglaubte Heimat mit neuen Augen staunend, vom Wasser aus, betrachten.
Das Leben wie auch das Rhein Main Gebiet sieht vom Wasser aus gesehen noch bessser aus, als unser Alltagsblick von Land aus dies gewohnt ist, oder zulässt.
Je mehr wir die Zeit draußen auf dem Wasser verbringen, anstatt „nur“ in der Theorie, desto mehr fühlt sich das wirklich nach Leben an, nicht „nur“ nach Freizeit oder Urlaub.