Beginn
Sa., 09.05.2026, 9 - 14:30 Uhr
Dieses Paket umfasst zwei Fortbildungen von insgesamt 10 Unterrichtseinheiten
"Bedürfnisorientierte Eingewöhnung – weg vom Modell, hin zum Kind!" (6 UE)
PRÄSENZ am 09.05.26
Wenn ein neues Kind in die Tagespflege kommt, beginnt für Kinder, Eltern und Kindertagespflegeperson eine besonders sensible Phase. Neben der Beziehung zum Kind spielt die Zusammenarbeit mit den Eltern eine zentrale Rolle – und genau hier entstehen in der Praxis immer wieder Herausforderungen, die Kraft kosten und den Eingewöhnungsprozess erschweren können.
Diese Fortbildung lädt dazu ein, Eingewöhnung konsequent bedürfnisorientiert, flexibel und kindzentriert zu gestalten. Wir betrachten, wie Kindertagespflegepersonen gemeinsam mit Eltern tragfähige Beziehungen entwickeln, wie unterschiedliche Erwartungen sicher ausgehandelt werden können und was hilft, schwierige Situationen oder Missverständnisse professionell zu meistern.
Mit praxisnahen Methoden, Reflexion und Fallbeispielen stärken wir die eigene Handlungssicherheit und eröffnen Wege zu einer kooperativen, wertschätzenden und stressfreien Zusammenarbeit.
Inhalte u. a.:
- Bedürfnisorientierte Eingewöhnung und kindzentrierte Beziehungsgestaltung
- Zusammenarbeit mit Eltern als Bildungspartnern
- Übergänge sensibel und individuell gestalten und begleiten
"Mikrotransitionen – sicher begleiten, Beziehung stärken" (4 UE)
PRÄSENZ am 05.09.26
Übergänge prägen den Alltag in der Kindertagespflege: vom Ankommen über das Aufräumen bis hin zu Mahlzeiten, Wickelsituationen oder dem Wechsel in den Außenbereich. Diese scheinbar kleinen Abläufe – die sogenannten Mikrotransitionen – entscheiden wesentlich darüber, wie sicher und orientiert sich Kinder fühlen. Werden sie feinfühlig gestaltet, schaffen sie Stabilität, Beziehung und Bildungsgelegenheiten. Werden sie hektisch oder uneinheitlich durchgeführt, entsteht schnell Stress – für Kinder und KTPP gleichermaßen.
In dieser Fortbildung reflektieren wir typische Übergangssituationen, analysieren Stolpersteine und entwickeln alltagsnahe Ideen, wie Mikrotransitionen kindorientiert, strukturiert und entspannt gestaltet werden können. Dabei betrachten wir auch die Rolle der Fachkraft: Wie schaffe ich Klarheit? Wie unterstütze ich Selbstwirksamkeit? Und wie sorge ich dafür, dass Übergänge für alle Beteiligten leichter gelingen?
Inhalte u. a.:
- Bedeutung von Übergängen und Mikrotransitionen im pädagogischen Alltag
- Feinfühlige, strukturierte und ressourcenorientierte Begleitung
- Reflexion der eigenen Haltung
- kleine Übergänge sinnvoll gestalten
- mit optischen und akustischen Signalen arbeiten
- besonders sensible Übergänge wie z.B. der Übergang zum Schlafen
- Praxisbeispiele